Der ehemalige Bürgermeister Bernhard Winterhalter ließ die Kanderner Geschichte lebendig werden, weil er auf bauliche Besonderheiten hinweisen konnte, die aus verschiedensten Gründen so sind wie sie noch sind (Gitterstäbe - Gefängnis/ Brunnenabrieb - Schleifstelle für Waffen oder Werkzeug/Schnecke beim Gasthaus zur Schnecke...).
Seine Geschichten waren nicht abstrakt, sondern mit Namen belegt, die noch heute in Kandern und zum Teil weit darüber hinaus bekannt sind.
Auch das einstige Leben mit und in den damals noch zahlreicheren Wirtshäusern wurde beleuchtet und manch Trinkspruch zum Besten gegeben.
Nach dem Rundgang kehrte man noch gemeinsam zum Essen ein und berichtete Herr Winterhalter als Zeitzeuge von Erlebnissen und Veranstaltungen in Kandern, die er als Kind hatte.
Für den Schwarzwaldverein dankte die Fachwartin für Kultur und Heimat, Frau Marina Bull-Müller, Herrn Winterhalter für dessen Engagement und übergab ein kleines Präsent.
Alle Teilnehmenden hatten einen kurzweiligen und interessanten Nachmittag und hoffen, dass er auch nächstes Jahr wieder bereit ist, sein in mühevoller Detailarbeit recherchiertes Wissen weiterzugeben (vielleicht zum Teilort Hammerstein?).


